Das Autonome Lesben- und Schwulenreferat der Universität zu Köln (LuSK) will verhindern, dass die Philosophieprofessorin Edith Düsing anlässlich des 250. Geburtstags von Friedrich Schiller einen Vortrag an der Universität Köln halten darf. Obwohl sich weder die Lehr- und Forschungstätigkeit der Professorin noch der bevorstehende Vortrag mit dem Thema Homosexualität beschäftigt, drängt das LuSK auf ein Redeverbot.
Frau Düsing hatte sich im vergangenen Mai für das Stattfinden des 6. Internationalen Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge ausgesprochen und scheint daher auf der Abschussliste von Homosexuellenverbänden zu stehen.
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Die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom gleichen Wochenende enthielt ein Interview mit dem em. kath. Philosophieprofessor Robert Spaemann, der behauptet, dass mit dem Schwinden des Glaubens an eine letztgültige Wahrheit auch die Toleranz in unserer Gesellschaft verschwindet (bzw. schon verschwunden ist). Spaemann antwortet auf die Frage, warum eine Gesellschaft, die ihrer Freiheitlichkeit so betont, gleichzeitig solche Intoleranz entwickelt: 