Wer einmal einen Einblick in das theologische Denken der bekanntesten Reformatoren bekommen und ungern viel lesen möchte, der hat mit diesem recht gelungenen Hörbuch die Gelegenheit dazu:
Martin Luther, Johannes Calvin und Philipp Melanchthon sind drei der wichtigsten Reformatoren. In diesem Hörbuch werden sie jeweils mit einer zentralen theologischen Schrift porträtiert. Die Texte werden umfassend erläutert und in ihren problemgeschichtlichen Kontext gestellt. Der Hörer erhält damit einen Einblick in die zentralen theologischen Fragen und Probleme reformatorischen Denkens.Mit Martin Luther, Johannes Calvin und Philipp Melanchthon werden in diesem Hörbuch drei der wichtigsten Reformatoren anhand ihrer zentralen Schriften porträtiert. Die vorgestellten Texte haben die Entwicklung des theologischen Denkens entscheidend mitbestimmt und gehören deshalb zu den Schlüsselwerken der protestantischen Theologiegeschichte. Ihre Kenntnis ist darüber hinaus auch für das Verständnis der gegenwärtigen theologischen Debatten unerlässlich.
Jede der drei vorgestellten Schriften (Luther: De servo arbitrio / Calvin: Institutio Christianae Religionis / Melanchthon: Loci communes) wird umfassend kommentiert und erläutert: Die Autoren stellen die Texte in ihren jeweiligen problemgeschichtlichen Kontext, erörtern die Stellung des Werkes in der Entwicklung des Autors, informieren über Inhalt und Aufbau der Schrift und beleuchten dessen Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte.
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… haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Die Leute, von denen der Apostel Paulus hier in Römer 1 spricht, sind wir. Die Bibel macht deutlich, dass wir alle anhand der Welt, die uns umgibt, und anhand des Universums und der darin lebenden Lebewesen, erkennen müssten, dass es Gott gibt. Aber wir unterdrücken und verdrängen bewusst und unbewusst dieses Wissen um Gott und damit Gott selbst. Dennoch will Gott uns begegnen und so ist er in Jesus Christus zu uns gekommen und macht sich bis heute mit seinem Wort, der Bibel, bei uns bekannt. Zu letzterem schreibt Johannes Calvin in einer schönen Analogie:
Wer, so wie ich, recht lesefaul ist, der freut sich immer, wenn Bücher verfilmt oder gute Reportagen produziert werden. So habe ich mich gefreut, als ich letzte Woche eine, anlässlich des Calvinjahres 2009 produzierte, Reportage über Johannes Calvin entdeckte. In meiner Begeisterung habe ich diese auch gleich bestellt und bekam sie heute von der Briefträgerin persönlich überreicht. ;-)