Von der Nachfolge (1)

Gerade bin ich über die Auslegung zur Bergpredigt von Prof. Reinhard Slenczka gestolpert. Dort schreibt er über Nachfolge:

Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, ist durch das Wort der Heiligen Schriften Alten und Neuen Testaments gegenwärtig,  in dem er zu uns spricht und an uns handelt. Auf diese Weise werden durch die Kraft des Heiligen Geistes Menschen in die Gemeinschaft des dreieinigen Gottes gerufen und durch die Taufe aufgenommen.
Wer so zu Jesus Christus gehört, ist sein Jünger, und das ist in der genauen Bedeutung des griechischen Wortes ein Schüler. Der Jünger lebt in der Gemeinschaft mit seinem Herrn und Meister, er geht hinter ihm her, er blickt auf ihn und hört auf seine Worte. Das Beispiel der ersten Jünger zeigt, wie einfach und eindeutig diese Nachfolge ist. Als Lebens- und Weggemeinschaft ist sie niemals Gegenstand der Betrachtung, sondern sie wird im Gehen vollzogen. Nachfolgen heißt und ist: hinter Jesus hergehen, auf ihn sehen und hören, bei ihm bleiben.


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