Christentum ohne Kreuz

Meinen ursprünglichen Post habe ich entfernt, da die idea-Kurzmeldung zu dem Frauentag des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes ein unglückliches Bild des Kongresses zeichnet, ihn in das Licht eines unter uns Christen heute leider sehr weit verbreiteten “Wohlfühlchristentums” rückt, das ohne die gute Nachricht vom gekreuzigten Christus auskommt, und der Veranstaltung offenbar nicht gerecht wird! Ich habe beim Liebenzeller Gemeinschaftsverband um Verzeihung für dieses Missverständnis gebeten und bedanke mich für die schnelle Reaktion!


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5 Kommentare

  1. Johannes sagt:

    Hier die vollständige Pressemitteilung:

    “Hauptsache, mir geht’s gut!” – unter diesem provozierenden Motto stand der Frauentag des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes, zu dem am 29. und 30. Januar rund 1.600 Besucherinnen in das Missions- und Schulungszentrum nach Bad Liebenzell kamen. Cornelia Mack, Diplom-Sozialpädagogin aus Filderstadt-Bonlanden und Hauptreferentin der Veranstaltung, wies darauf hin, dass Jesus Christus um die Grundbedürfnisse der Menschen weiß und sie ernst nimmt. “Jeder Mensch ist auf Gott hin angelegt und die tiefsten Sehnsüchte kann nur er stillen”, sagte die Autorin und Referentin. Gott will alle Bereiche – Leib, Seele und Geist – berühren und wer sich Gottes Macht öffnet, kann erleben, wie seelische Verletzungen geheilt werden. “Gott will, dass es mir gut geht, bei ihm bin ich die Hauptsache.” Cornelia Mack ermutigte die Besucherinnen, durch Gottesbegegnungen, Zeiten der Stille und des Hörens auf ihn sich Schutzräume für die Seele zu schaffen. Wer sich von Gott wertgeschätzt weiß, kann nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit den Mitmenschen anders umgehen. “Letztlich sind alle Menschen dazu aufgerufen, in ausgewogener Balance zwischen Gott, sich selbst und dem Nächsten zu leben”, sagte Cornelia Mack.
    Im Mittelpunkt der Frauentage standen neben Vorträgen auch Seminare, unter anderem zu Themen wie “Wie belastbar ist mein Glaube?”, “Mit weniger Einkommen gut auskommen”, “Durch schwere Zeiten zur Hoffnung im Umgang mit Demenz” und “Du & ich = wir? Gemeinsam in der Ehe stark sein”.
    Schwester Frauke Groß (Ettlingen) ermutigte die Besucherinnen, mit ihren Zweifeln zu Gott zu kommen und offen mit ihm darüber zu reden. “Gerade wer zweifelt, soll sich nicht von Gott zurückziehen, sondern seine Nähe suchen”, so Schwester Frauke Groß. “Zweifel in unserem Leben können wie die Knoten in einer Bambusstaude sein, die neue Stabilität und zugleich Flexibilität für weiteres Wachstum ermöglichen.” Als Christ dürfe man zweifeln, denn Gott halte das aus. “Auch wenn ich nicht auf alle Fragen eine Antwort finde, bleibe ich Gottes Kind.”
    Hansgerd Gengenbach (Pforzheim), Verwaltungsdirektor der Liebenzeller Mission, ermutigte beim Seminar “Mit weniger Einkommen gut auskommen”, bei Geldproblemen die finanzielle Situation ehrlich zu analysieren und nach den Ursachen zu forschen. Dabei sei eine Finanzplanung hilfreich, die unter anderem die jährlichen Einnahmen und Ausgabe aufliste. “Es gilt vor allem, Ausgaben-Spitzen zu erkennen und dafür rechzeitig Rücklagen zu bilden.” Dabei stellte der Finanzfachmann einen Familien-Test vor, der helfe, innerhalb der Familie die Wünsche und Bedürfnisse zu ermitteln und beitragen könne, miteinander gute Absprachen zu treffen.
    Karen Morsch (Oberreichenbach), die unter anderem beim Aufbau einer Betreuungsgruppe für demenzkranke Menschen im Tagespflegebereich und im häuslichen Umfeld geholfen hat, wies darauf hin, dass sich Menschen mit Demenz um Orientierung und Sicherheit bemühen. Sie würden deshalb immer wieder die gleichen Fragen stellen oder erzählten oft die gleichen Begebenheiten. “Dabei brauchen sie vor allem vertrauensvolle Beziehungen und eine Alltagsgestaltung mit möglichst wenig Veränderungen und starker Orientierung an lebenslangen Gewohnheiten.” Dabei helfe es, die Umgebung mit vertrauten Gegenständen zu gestalten, geduldig zuzuhören, langsam und verständlich zu sprechen und – wenn möglich – humorvoll zu reagieren.
    “Meine Schwächen sind oft die Stärken meines Partners. Mein Partner bringt in unsere Beziehung Eigenschaften ein, die ich nicht habe und dadurch kann die Beziehung erfüllt und stark werden”, erklärten Lisa und Uwe Feil (Lahr) in ihrem Eheseminar. In ihrer Beratungsarbeit haben sie immer wieder erlebt, wie eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus die Ehe stabilisiert. Was man in der Kindheit gelernt habe, sitze tiefer, als man ahne, und deshalb lohne sich immer wieder der Austausch über die jeweilige Familienatmosphäre.
    Musikalisch umrahmt wurde der Frauentag von Christiane und Daniel Neuhaus sowie Oliver Baum aus Bamberg, die eine Mischung Lobpreisliedern präsentierten und für ihre einfühlsamen und sehr persönlichen Lieder viel Applaus erhielten.
    Mit ihrer eingelegten Kollekte unterstützten die Besucherinnen unter anderem die missionarische Arbeiten des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes im südbadischen Denzlingen und Tauberbischofsheim sowie die weltweite Arbeit von Missionarinnen der Liebenzeller Mission.

  2. -oli- sagt:

    Wo findet sich denn die (umstrittene) idea-Kurzmeldung?

    MfG,

    -oli-

  3. Johannes sagt:

    Die Meldung wurde mittlerweile entfernt – jedenfalls kann ich sie nicht mehr finden! Viele Grüße, Johannes

  4. -oli- sagt:

    Ja, habe auch schon gesucht…
    Hast Du sie noch irgendwo?
    Wenn ja: Kannst Du sie mir mailen?

    MfG,

    -oli-

  5. Johannes sagt:

    Den Post habe ich gelöscht und so ist die Meldung weg.
    Viele Grüße und eine gute Woche! Johannes

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