Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Schnell nachgeschlagen

Die Deutsche Bibelgesellschaft bietet eine hilfreiche und praktische Erweiterung zur Bibelstellensuche für den Internet Browser, so dass man über das Suchfeld des Browsers ganz schnell Bibelstellen nachschlagen kann.

Die kostenlose Erweiterung ist für verschiedene Browser und verschiedene Bibelübersetzungen (Luther, NGÜ, Gute Nachricht …) erhältlich und lässt sich ganz einfach installieren. Weitere Informationen gibt es hier: www.die-bibel.de

Für Windows-Nutzer könnte auch die Bibel-Box interessant sein: Bibel-Box

Alles Porno …

Das Internet bietet unbegrenzte Möglichkeiten – leider auch im negativen Sinn, denn das World Wide Web zeigt “pornografische Vielfalt und Härte, wie es sie noch nie gab”. Die Konsumententen und Akteure sind längst nicht mehr nur Erwachsene, sondern auch in nicht geringem Maße Teenager.

GEOkompakt berichtet in einem Artikel mit dem Titel Liebe und Sex in Zeiten des Internets, wie Pornografie die Fantasie und Vorstellungswelt von Kindern und Jugendlichen prägt:

Jede Beobachtung formt die Skripte der jungen Heranwachsenden – auch wenn Kinder sexuelle Szenen in Filmen oft noch gar nicht verstehen und sie sich anschließend kaum daran erinnern. Jahre später, wenn die Heranwachsenden erste sexuelle Erfahrungen sammeln, können die Bilder aus der Kindheit ins Bewusstsein aufsteigen und mitunter ihr Verhalten beeinflussen.

Den Artikel und weitere Informationen gibt es hier: www.geo.de und www.pro-medienmagazin.de

Verdummung in unserer Medienwelt

FernsehfamilieNie war der Zugang zu Wissen leichter als heute, und im Verhältnis dazu, waren die Menschen wohl nie dümmer als heute?! Während etwa im 19. Jahrhundert in Amerika einfache Leute fast mühelos einer siebenstündigen (!) Diskussion von Politikern, die mit dem heutigen Diskussionsstil wenig bis nichts gemeinsam hat, denn es ging um Inhalte, folgen konnten, beschweren sich Gottesdienstbesucher heute nicht selten schon, wenn die Predigt etwas länger als 30 Minuten dauert (oder wenn sie einen Satz wie diesen lesen müssen). Das hat sicher vielfältige Gründe. Zum Beispiel die Gewöhnung an die Art der Informationsübermittlung v. a. durch das Fernsehen und auch durch das Internet, die ein Hamburger Künstler ganz treffend als Fastfood-Information* bezeichnet hat (sie stillt den Hunger nicht wirklich und ist nicht gerade gesundheitsfördernd) oder auch die, von der liebenswerten Dame, die in unserer Gemeinde den Büchertisch verwaltet, immer wieder bemängelte Tatsache, dass immer weniger gelesen und vorgelesen wird. Neil Postman hat es am Beispiel des Fernsehens ganz gut auf den Punkt gebracht:

Problematisch am Fernsehen ist nicht, dass es uns unterhaltsame Themen präsentiert, problematisch ist, dass es jedes Thema als Unterhaltung präsentiert.

Es ist hier wohl kaum Zeit und Ort, diese Problematik sorgfältig zu reflektieren. In Gemeinden und in theologischer Ausbildung sollte das aber geschehen. Die Gemeinde Christi sollte hier nicht dem Geist der Zeit folgen, sondern ihre Glieder dazu anhalten und darin unterstützen, kluge Leute zu werden. Eine Predigt sollte nicht nur Impulse und Anregungen liefern, sondern klaren Inhalt vermitteln und die biblische Botschaft für das ganze Leben entfalten. Gottesdienste sollten nicht zu “frommen” Unterhaltungsveranstaltungen verkommen, nach denen sich anschließend die Besucher darüber austauschen, wie sie das ganze denn fanden, sondern Gottesdienste sollten Orte der Begegnung mit Gott sein, der zuerst gehört und dann auch angerufen werden will!

(*) Und damit verbunden die Fastfood-Kommunikation (Chat, SMS …) mit der dazu passenden “Sprache“.

Gott existiert durch sein Wort

In seinem Buch Wir amüsieren uns zu Tode macht Neil Postman eine interessante Anmerkung: (weiterlesen…)

Greek & Hebrew Reader’s Bible

John Dyer hat ein interessantes Internetprojekt gestartet, dass es ermöglicht den griechischen und den hebräischen Bibeltext online zu lesen und zu lernen.

Weiter Informationen:

Christlicher Blogger in Saudi Arabien wieder frei

Die Freilassung von Saleh Hamud al-Amri kam für alle überraschend und unerwartet. Er hatte sich auf seinem Blog zum christlichen Glauben bekannt – ein Schritt, auf den nach dem Scharia-Recht die Todesstrafe steht. Doch al-Amri entging nicht nur dem Todesurteil, er wurde jetzt sogar freigelassen. Mehr dazu: www.pro-medienmagazin.de

    Lieber Internet als Lebenspartner? Wie würden Sie entscheiden?

    Laut einer Studien des Branchenverbandes für neue Medien BITKOM ist für 84% der jungen Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren ein Leben ohne Internet undenkbar: „Die Unter-30-Jährigen würden eher auf das Auto oder ihren aktuellen Lebenspartner verzichten als auf Internet oder Handy“.

    Der Vergleich an sich ist schon unmöglich: Lebenspartner, Ehepartner, Familie gegen Internet, Handy, Auto! Da frage ich mich: Sind die jungen Deutschen krank und verirrt? Ich denke schon. Wenn die Wertigkeit eines Menschen (zumal eines Menschen, dem man sich einmal in Liebe zugewendet hat) mit einem technischen Gerät gleichgesetzt wird, ist das doch entweder ein Zeichen völliger Gedankenlosigkeit oder ethischer Verwirrung – oder beides.

    Meine Wahl fällt jedenfalls definitiv anders aus.

    Wer ist Dein Nächster?

    Als jemand, der eine große Vorliebe für computer-animierte Filme hat, habe ich mich gefreut zu sehen, wie Max7 sich dieses Medium zu Nutze gemacht hat, um auf diesem Weg besonders Kindern etwas von der christlichen Botschaft mitzuteilen. Neben Kurzfilmen gibt es auf Max7.org auch PowerPoint-Präsentationen, Bilder uvm. – beispielsweise für Kinderstunden. Leider sind die Materialen bisher nicht in deutscher Sprache verfügbar. Wer allerdings Zeit und Lust hat, kann mitarbeiten und bei der Übersetzung helfen. Nähere Informationen gibt es auf der Webseite von Max7:

    Evangelische Gemeinschaft Homberg mit neuer Internetseite

    Nachdem der Versuch die Internetseite “meiner” Gemeinde mit Typo3 neu aufzubauen (siehe hier) gescheitert ist (Typo3 erfordert eben auch mit einem “Starter-Paket” sehr umfangreiche Kenntnisse), haben wir jetzt ein Wordpress-CMS gezaubert. Der Grund, warum ich an dieser Stelle auf die Seite hinweise, sind die kleinen lesenswerten Beiträge, die Thomas Jeising zur (lokalen) Reformationsgeschichte geschrieben hat – zum Beispiel über die “Homberger Synode” von 1526, über Philipp von Hessen, über Martin Bucers Tätigkeit in Treysa, über Franz Lambert von Avignon u.a. Aber vielleicht findet ihr ja auch sonst noch etwas dort, was euch interessiert?!

    Typo3 für die Gemeinde

    Vor kurzem habe ich hier schonmal Kasper Skårhøj und Typo3 erwähnt. Typo3 ist ein sehr mächtiges freies Content Management System, dass aufgrund seiner Komplexität nur mit soliden Kenntnissen zu warten und zu installieren ist. Jetzt hat Jeff Segars (WEC) aus Dallas/Texas ein Starter-Paket v. a. für Gemeinden zusammengestellt, dass einfach zu installieren und anschließend den gewünschten Anforderung anzupassen ist. Ausprobiert habe ich das ganze noch nicht, aber das hört sich vielversprechend an und wäre wirklich eine tolle Möglichkeit, die Vorteile von Typo3 auf “einfache” Art und Weise für Gemeindewebseiten nutzen zu können.

    Hier die weiterführenden Links: