Archiv für die Kategorie ‘Christenverfolgung’

Zwei Jemen-Geiseln sind frei

Wie das Medienmagazin PRO berichtet, sind jetzt zwei Kinder der im Jemen enrführten christlichen Familie frei:

Nach elf Monaten Gefangenschaft sind zwei deutsche Kinder aus den Händen ihrer Geiselnehmer im Jemen gerettet worden. Das Schicksal der Eltern und eines weiteren Kindes bleibt ungewiss – ebenso wie die Umstände der Befreiung.

Christen für Religionsfreiheit

Dass die Religionsfreiheit in Europa schwindet, habe ich hier vor einigen Monaten am Beispiel Englands bereits angesprochen. Im letzten Jahr wurde dort ein Ehepaar inhaftiert, weil es mit einer muslimischen Frau über ihren Glauben sprach (mehr dazu hier oder hier).

Prof. Thomas Schirrmacher hat jetzt in einem Artikel acht Gründe genannt, warum Christen unter allen Religionen der stärksten Diskriminierung ausgesetzt sind. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: www.merkur.de

Der Hauptgrund aller Verfolgung von Menschen, die zu Jesus Christus gehören, liegt aber nach wie vor in der Haltung gegenüber Christus begründet; Jesus sagt zu seinen Nachfolgern:

Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebt. Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. … Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; … Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. (Joh 15,17-21)

Eine christliche Familie aus Deutschland findet Asyl in den USA

Einer Familie aus Baden-Württemberg wurde jetzt ihr Antrag auf Asyl in den USA genehmigt. Die Familie war 2008 aus Deutschland ausgewandert, weil sie ihre Kinder gerne zu Hause unterrichten wollte und weil ihnen deswegen drohte, dass ihnen das Sorgerecht entzogen würde.

Ihren Asylantrag hatte die Familie auch damit begründet, wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt worden zu sein. “Während der letzten zehn bis 20 Jahre lief der Lehrplan in öffentlichen Schulen immer mehr christlichen Werten zuwider”, begründete der Familienvater die Entscheidung, die Kinder lieber zu Hause zu unterrichten. In der Schule seien seine ältesten Kinder mit Gewalt, Schikanen und Druck von Gleichaltrigen konfrontiert worden. “Ich halte es für wichtig, dass Eltern die Freiheit der Wahl haben, wie ihre Kinder unterrichtet werden”, wird er von der Nachrichtenagentur DAPD zitiert.

Der Richter, der den Asylantrag entschieden hat, soll nach Angaben der Home School Legal Defense Association gesagt haben:

Menschen, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, sind eine besondere soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine gut begründete Furcht vor Verfolgung. (…) Deswegen steht ihr Asyl zu, und das Gericht wird ihr Asyl gewähren.

Mehr dazu hier: www.ard.de

Lebenszeichen aus dem Jemen

Gestern auf der Fahrt in den Norden hörten wir im Radio davon, dass es ein neues Lebenszeichen von der entführten Familie im Jemen gäbe. Die Berichterstattung war, und daran habe ich mich schon fast gewöhnt, wieder recht ungenau. So war von verschleppen Touristen die Rede, aber nicht davon, dass es sich um eine christliche Familie handelt, die im Jemen arbeitete und humanitäre Hilfe leistete.

Das jetzt offenbar aufgetauchte Video, das die drei Kinder der Familie zeigen soll, macht neue Hoffnung, dass die Familie noch am Leben ist.

Mehr dazu: www.pro-medienmagazin.de

Wie viel Kirchturm erlaubt Allah?

Während sich die islamische Welt über den Volksentscheid und das daraus resultierende Minarett-Verbot in der Schweiz empört und den Vorwurf von Rassismus und Faschismus ausruft, spricht Prof. T. Schirrmacher in der BILD-Zeitung darüber, wie denn islamische Länder mit Christen umgehen:

„Die Türkei, Malaysia, Iran, Jordanien, Saudi-Arabien, Marokko sind – in verschiedenen Abstufungen – noch immer meilenweit von religiöser Toleranz entfernt, wie wir sie in Mitteleuropa kennen. Die wenigsten islamischen Länder kennen echte Religionsfreiheit“, meint der Bonner Theologe und Religionssoziologe Prof. Thomas Schirrmacher.

Mehr dazu: www.thomasschirrmacher.info

Jahrbuch zur Christenverfolgung ‘09

Märtyrer2009
Hebräer 13,3 mahnt uns: Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil ihr auch noch im Leibe lebt. Derzeit werden weltweit etwa 200 Millionen Christen daran gehindert, ihren Glauben frei zu bekennen und zu leben.

Rechtzeitig zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen hat nun u. a. Ron Kubsch das Jahrbuch zur Christenverfolgung 2009 herausgegeben. Der Inhalt kann hier eingesehen werden: Inhaltsverzeichnis Märtyrer 2009


Das Jahrbuch

Max Klingberg, Thomas Schirrmacher, Ron Kubsch (Hg.): Märtyrer 2009 – Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute, zugleich idea-Dokumentation 09070890, 254 S., 8,90 Euro

kann hier bestellt werden: www.idea.de

Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen 2009

Die Evangelische Allianz ruft für den 8. November zum Gebet für verfolgte Christen weltweit auf. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Situation der Christen in Indien, Laos und Zentralasien gelegt:

In Indien nehmen die Angriffe auf Christen in weiten Teilen des Landes Jahr für Jahr zu. Vorbei ist die Zeit, in der sie jahrzehntelang mit Anhängern anderer Religionen in relativem Frieden leben konnten. Nonnen werden vergewaltigt, Evangelisten verprügelt, Missionare und einzelne Christen getötet, Kinderheime, Kirchen und Klöster zerstört.

Auch das kommunistische Laos gehört zu den Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Fast alle Christen leben dort im Untergrund, da das Christentum bereits vor einiger Zeit zum „Staatsfeind Nr. 1“ erklärt wurde.

Ebenso ist es in ganz Zentralasien um die Religionsfreiheit schlecht bestellt. Die Regierungen in diesen Ländern kontrollieren und beschränken Kirchen und Gemeinden stark, Abweichungen von staatlichen Vorgaben werden streng bestraft.

Materialien und Informationen dazu können hier als PDF heruntergeladen werden: www.ead.de

Es hätte schlimmer kommen können

Der heute vorgelegte Koalitionsvertrag zwischen der CDU/CSU und der FDP lässt Hoffnung schöpfen. Nicht nur im Blick auf die umstrittenen Internetsperren, gibt es einige positive Ansätze (mehr dazu: www.heise.de und www.zeit.de), sondern auch zum Thema Religionsfreiheit: So wurde der Einsatz für Religionsfreiheit und besonders für christliche Minderheiten in anderen Ländern ausdrücklich festgehalten!

Mehr dazu: www.thomasschirrmacher.info

Religionsfreiheit in England schwindet

Laut einer Meldung des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit schwindet im Land von John Wyclif und William Wilberforce zunehmend die Freiheit für Christen, offen ihren Glauben und ihre Überzeugungen zu bekennen. So heißt es in dem Beitrag:

Eine christliche Büroangestellte aus Süd-London, Denise Haye (25), wurde kürzlich entlassen, weil sie ihre Missbilligung für Homosexualität zum Ausdruck gepracht hatte. Eine christliche Krankenschwester, Shirley Chaplin (54), wurde kürzlich displinarischen Maßnahmen unterzogen, nachdem sie sich geweigert hatte, das Kreuz von ihrer Halskette zu entfernen, das sie ohne jede Beschwerde seit 30 Jahren bei der Arbeit trägt. Eine Standesbeamte …, Theresa Davies (59), wurde degradiert, weil sie sich weigerte, gleichgeschlechtlichen Trauungen vorzusitzen. … Ein christlicher Sozialarbeiter, der seit 18 Jahren unter Obdachlosen arbeitet, Duke Amachree (53), wurde … entlassen, weil er seinen Glauben einem Klienten mitteilte, der alle Hoffnung verloren hatte. …

Die vollständige Meldung kann hier nachgelesen werden: www.iirf.eu

Wenn Du eine Blume mit Füßen trittst …

Richard Wurmbrand, der als Sohn jüdischer Eltern in Rumänien geboren wurde und später als lutherischer Pfarrer um seines Glaubens willen viele Jahre in kommunistischen Gefängnissen verbrachte, schrieb einmal rückblickend:

Wenn Du eine Blume mit Füßen trittst, belohnt sie Dich mit ihrem Duft. In gleicher Weise belohnten Christen ihre Folterer mit Liebe. Auf diese Weise brachten viele unsere Kerkermeister zu Christus.

PS: Mehr zu Wurmbrand kann in dem demnächst erscheinenden Märtyrer-Jahrbuch 2009 nachgelesen werden.