Einer Familie aus Baden-Württemberg wurde jetzt ihr Antrag auf Asyl in den USA genehmigt. Die Familie war 2008 aus Deutschland ausgewandert, weil sie ihre Kinder gerne zu Hause unterrichten wollte und weil ihnen deswegen drohte, dass ihnen das Sorgerecht entzogen würde.
Ihren Asylantrag hatte die Familie auch damit begründet, wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt worden zu sein. “Während der letzten zehn bis 20 Jahre lief der Lehrplan in öffentlichen Schulen immer mehr christlichen Werten zuwider”, begründete der Familienvater die Entscheidung, die Kinder lieber zu Hause zu unterrichten. In der Schule seien seine ältesten Kinder mit Gewalt, Schikanen und Druck von Gleichaltrigen konfrontiert worden. “Ich halte es für wichtig, dass Eltern die Freiheit der Wahl haben, wie ihre Kinder unterrichtet werden”, wird er von der Nachrichtenagentur DAPD zitiert.
Der Richter, der den Asylantrag entschieden hat, soll nach Angaben der Home School Legal Defense Association gesagt haben:
Menschen, die ihre Kinder zu Hause unterrichten wollen, sind eine besondere soziale Gruppe, die die deutsche Regierung zu unterdrücken versucht. Diese Familie hat eine gut begründete Furcht vor Verfolgung. (…) Deswegen steht ihr Asyl zu, und das Gericht wird ihr Asyl gewähren.
Mehr dazu hier: www.ard.de