Archiv für die Kategorie ‘Film’

Martin Luther Film

Am Sonntag (30.5.) um 15.00 Uhr zeigt BibelTV einen echten Klassiker: Die schwarz-weiß Luther-Verfilmung mit Niall MacGinnis.

Luther (Niall MacGinnis) tritt in Erfurt dem Augustinerorden bei. Seine bohrenden Fragen kann er jedoch weder dort noch auf einer Pilgerfahrt nach Rom lösen. Erst viel später, als Professor der Theologie in Wittenberg, findet er im Studium der Bibel den erlösenden Gedanken der Gerechtigkeit vor Gott durch den Glauben. Dort beginnt auch sein Widerstand gegen die Missbräuche der Kirche seiner Zeit.

Der Film kann auch als DVD erworben werden: scm-shop.de

Film über Charles Haddon Spurgeon zu Ostern

Ron Kubsch hat bereits auf den sehr vielversprechenden Augustinus Film hingewiesen, der zu Ostern in der ARD ausgestrahlt wird. Ein weiterer interessanter Film über Charles Haddon Spurgeon wird über die Ostertage im ERF gezeigt. Die 74minutige Dokumentation über einen der bekanntesten reformierten Prediger des 19. Jahrhunderts, der bereits mit 15 Jahren in den Dienst trat und regelmäßig vor mehreren Tausend Menschen das Evangelium verkündigte, ist auf ERF eins und im Internet am Ostersonntag um 14.30 Uhr und am Ostermontag um 8.30 Uhr oder um 21.30 Uhr zu sehen. Wer  die Feiertage nicht vor dem Fernsehr verbringen möchte, der kann ab dem 7. April den Film beim ERF-Verlag für 12.95 Euro auf DVD erwerben: erf.de

Die Zehn Gebote im Kino

Seit dem 18. Februar ist der neue Zeichentrick-Animationsfilm „Die Zehn Gebote – Mose und das Geheimnis der steinernen Tafeln“ im Kino zu sehen. Auf der Internetseite zum Film heißt es:

Die Zehn Gebote sind eine der ältesten gesetzlichen Regelungen, die einerseits das Verhältnis von Gott zu den Menschen ansprechen, andererseits das Verhältnis der Menschen untereinander regeln. Die Werteordnung unserer westlichen Gesellschaft basiert auf diesen Geboten, gleichermaßen wie die französische oder amerikanische Verfassung oder die UN-Menschenrechtscharta. Die Zehn Gebote gehören zu den „Basics“ christlicher Verkündigung.

Grund genug, sie zum Gegenstand eines Kinofilms zu machen, der ersten Kommentaren zufolge, wohl recht gut gelungen zu sein scheint. Eigentlich geht es aber nicht zuerst um die Entfaltung der Zehn Gebote, sondern um die Geschichte ihrer Offenbarung. Dabei soll sich der Film sehr eng an den Bericht des zweiten Buches Mose halten. Weitere Informationen bietet die aktuelle Ausgabe des ethos-Magazins: Die 10 Gebote

Falls den Film schon jemand gesehen hat, würden mich erste Eindrücke interessieren!

Es begab sich aber zu der Zeit …

Unter dem Titel “Es begab sich aber zu der Zeit …” (The Nativity Story) erschien zu Weihnachten 2006 eine neue Verfilmung der Weihnachtsgeschichte. Die Kritiken schwankten zwischen dem “ultimativen Weihnachtsfilm” und der ironischen Betitelung als “Naivity Story” (Naive Erzählung). Meine Bewertung liegt irgendwo dazwischen, allerdings mit Tendenz zum ersteren. Der Film beginnt mit der Prophezeiung aus Jer 23,5-6, um deren Erfüllung sich die Handlung dreht, wobei besonders aus der Perspektive der Maria erzählt wird. Sehr gelungen finde ich die Darstellung des Charakters des Herodes. Äußerst positiv zu bemerken ist auch, dass der Film sich durchaus an die biblische Grundlage hält. Allerdings hätte man an einigen Stellen dies noch konsequenter tun können (so wirkt etwa das Auftreten der Engel etwas befremdlich). Insgesamt finde ich diese Verfilmung recht gelungen und für eine gemütliche Fernsehzeit über die Weihnachtstage mit der Familie durchaus empfehlenswert. (Oder vielleicht auch als Weihnachtsgeschenk für Leute die ungern lesen und denen man an Weihnachten etwas von der Weihnachtsbotschaft vermitteln möchte.) Falls sich den Film jemand von euch ansieht, würde mich interessieren, wie ihr ihn findet.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Wer war John Wyclif?

Wem an diesen langen, dunklen, kalten Winterabenden langweilig wird, den bzw. die möchte ich auf einen Film über John Wyclif hinweisen, den ich auf GoogleVideo gefunden habe (der Film wurde auf BibelTV ausgestrahlt und er ist auch als DVD erhältlich). Zwar ist das kein großes Kino, aber – wie ich finde – doch ganz sehenswert: (weiterlesen…)

Johannes Calvin auf DVD

Wer, so wie ich, recht lesefaul ist, der freut sich immer, wenn Bücher verfilmt oder gute Reportagen produziert werden. So habe ich mich gefreut, als ich letzte Woche eine, anlässlich des Calvinjahres 2009 produzierte, Reportage über Johannes Calvin entdeckte. In meiner Begeisterung habe ich diese auch gleich bestellt und bekam sie heute von der Briefträgerin persönlich überreicht. ;-)

Mein erster Eindruck ist eigentlich durchweg positiv (- wobei ich nun kein Calvinexperte bin). Ein großes Gewicht nimmt tatsächlich das Werk und die Lehre (!) von Calvin ein, was sehr erfreulich ist. Die Calvindarstellung ist ausgewogen und spricht m. E. an den richtigen Stellen von den Stärken und Schwächen des Reformators. Negativ fällt die an einigen wenigen Stellen misslungene Tonabmischung auf, und dass man zum Schluss den Eindruck gewinnt, dass Calvin zu sehr als Kind seiner Zeit und zu wenig als ein Mann, dessen Leben durch das Wort Gottes verändert wurde, dargestellt wird – dieser Eindruck verschwindet aber wieder völlig, wenn man sich das Bonusmaterial ansieht.

Wie gesagt, es ist ein erster Eindruck. Ich finde diese Reportage gibt einen guten und soliden ersten Überblick über Calvins Leben und Wirken und macht Lust auf mehr. Weitere Infomationen und eine Bestellmöglichkeit findet sich hier. Einen Videoclip gibt es hier.

Alles ist vergeblich. Es ist, als jagtest du dem Wind nach …

Dieser pessimistische Ausspruch steht im Buch Prediger in der Bibel (Kap. 1, Vers 14 – wird 9mal im Lauf des Buches wiederholt) und ist der Titel des Videos, auf das ich hier hinweisen möchte: Drei Jungs, die das Leben in vollen Zügen genießen, aber dann eine unerwartete Entdeckung machen …

Quelle: YouTube, Soulsaver