Archiv für die Kategorie ‘Sonstiges’

Christen verbrennen keinen Koran

Armes Florida! Wo vor gut 550 Jahren Hugenotten vergeblich eine neue Heimat suchten, ist nun eine „Gemeinde“ auf eine ganz und gar unchristliche Idee gekommen: Sie wollen öffentlich einen Koran verbrennen. (Mehr dazu auf dem Blog von Ron Kubsch.)

Die Weltweite Evangelische Allianz hat sich erfreulicherweise schnell gegen diese Aktion ausgesprochen. In den Medien lauten die Schlagzeilen „Christen wollen Koran verbrennen“. Meines Erachtens kann es sich aus zwei Gründen hierbei nicht um Christen bzw. nur um Leute, die Christus mit ihrer Tat verleugnen, handeln:

  1. Diese Gruppe handelt gegen das Gebot, die Glaubensgeschwister zu lieben (vgl. 1Joh 2,10; 4,20), indem sie durch ihre sinnlose und unbedachte Aktion Christen in muslimischen Ländern in Gefahr und den christlichen Glauben in Verruf bringt.
  2. Diese Gruppe handelt gegen das Gebot, selbst die zu lieben, die man als Feinde betrachtet (vgl. Mt 5,44; 1Petr 3,9, hier). Martin Luther hat seiner Zeit den Koran kritisiert, doch er verbrannte ihn nicht, sondern sorgte dafür, dass 1543 eine Neuübersetzung des Korans erscheinen konnte, zu der er das Vorwort schrieb!

Es bleibt zu hoffen, dass diese böse Tat verhindert werden kann und dass diese Gruppe zur Buße findet: Denn Christen verbrennen keinen Koran!

Kirchen zum Dumpingpreis

So weit ist es schon gekommen: In Marburger Lokalitäten werden Kirchen jetzt als Beilage zum Dumpingpreis verkauft.

heiße Kirchen

Werkstatt für evangelistische Verkündigung

Das Missionswerk „Die Bruderhand“ veranstaltet vom 10. bis 13. Juni eine „Werkstatt für evangelistische Verkündigung“. „Der Grundgedanke bei dem Seminar ist, dass Mitarbeiter der Gemeinde, die sich in der evangelistischen Verkündigung üben wollen, in einem praxisnahen Einübungskurs unter Begleitung eines erfahrenen Evangelisten eine evangelistische Botschaft erarbeiten und diese bei evangelistischen Einsätzen selbst halten.“ Referent ist Jörg Swoboda. Die Schwerpunkte der Veranstaltung sind:

  • Welche biblischen Inhalte verkündigen wir bei Evangelisationen?
  • Wie sehen die praktischen Schritte aus, die Verkündigung interessant, verständlich und dringlich zu gestalten?
  • Wie können wir im Entscheidungsaufruf das „Netz einholen“?

Eine Wegbeschreibung gibt es hier. Ein Flyer mit weiteren Informationen kann hier heruntergeladen werden: Flyer.pdf

Im Zweifel für den Zweifel?

„Ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen“, hieß es zur Zeit von Francis und Edith Schaeffer im L’Abri-Studienzentrum. Junge Leute strömten in die Schweiz, weil sie brennende Fragen loswerden wollten und nach tragfähigen Antworten suchten. Die Zeit der Antworten scheint vorbei zu sein. Für viele ist der Zweifel heute Manifest und Programm. Menschen suchen, weil sie nicht finden wollen. Eben: „Im Zweifel für den Zweifel!“ (Tocotronic).

Der Zweifel schützt, deckt Irrtümer auf, eröffnet neue Sichtweisen und hilft beim Entdecken begehbarer Wege. Wenn aber Skepsis alles ist, was wir haben, wenn die Zweifel uns im Innern spalten, wenn es der Kritik immer schwerer fällt, kritisch zu sein, weil sie alles, was sie zu kritisieren pflegte, bereits zerstört hat, ist die Zeit gekommen, auch den Zweifel in Zweifel zu ziehen.

In der Zeit vom 21.–25. Juni veranstaltet das Martin Bucer Seminar zusammen mit L’Abri Holland und der L’Abri-Kontaktarbeit aus Deutschland eine Studienwoche zu apologetischen Themen. Während der Woche werden fachkundige Referenten Vorträge und Workshops anbieten, Zweifeln Raum geben und zeigen, dass es gute Gründe gibt, dem Evangelium von Jesus Christus zu vertrauen und es auf vielfältige Weise in der Gesellschaft zu bezeugen.

Neben den Mitarbeitern des Martin Bucer Seminars und von „L‘Abri“ konnten auch der Philosoph Daniel von Wachter und der Althistoriker Alexander Weiß für Themenvorträge gewonnen werden.

Studenten, Pastoren, apologetisch interessierte Christen und andere Neugierige sind herzlich eingeladen, in dieser Woche zusammen mit anderen zu glauben, zu zweifeln und zu vertrauen.

Ein Flyer mit Anmeldemöglichkeit kann hier herunter geladen werden: flyer.pdf

Anselm Grün und seine Theologie

Anselm Grün ist beliebt. Seine Bücher verkaufen sich gut und werden gerne verschenkt. Doch wie christlich ist die Lehre des Benediktinerpaters wirklich?

In der Reihe MBS Texte des Martin Bucer Seminars ist nun eine gründliche Auseinandersetzung mit der Lehre Grüns erschienen. Eugen Schmid zeigt darin differenziert und kritisch die vielfältigen Wurzeln der Theologie von Anselm Grün auf. Mehr dazu hier. Der MBS Text kann hier heruntergeladen werden: MBS Texte 150.

NachfolgeBlog per E-Mail

Allen, die keinen RSS-Reader nutzen können oder wollen, bietet NachfolgeBlog jetzt auch die Möglichkeit, die neuesten Beiträge per E-Mail zu abonnieren und so stets informiert zu bleiben.

Wunder geschehen

Und manchmal taucht Hilfe “aus heiterem Himmel” auf:

Das Ereignis liegt schon etliche Jahre zurück: An einem späten Herbstnachmittag bekam ich einen Anruf mit der Bitte, kurzfristig einige Kisten mit christlicher Literatur für einen Büchertisch abzuholen … [mehr]

Wer andern eine Grube gräbt …

Vielen Dank und eine gesegnete Weihnachtszeit!

NachfolgeBlog ist nun etwas älter als ein Jahr. Die Zahl der Leser ist seitdem beständig gestiegen, und auch sonst habe ich häufig eine positive Rückmeldung bekommen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Auch die ein oder andere neue Bekanntschaft hat sich durch den Blog ergeben, was mich besonders freut.

Gerade lesen wir in unserem Hauskreis das erste Buch Mose und stellen immer wieder mit Erstaunen fest, wie Gott durch alle menschliche Bosheit und Willkür hindurch seine guten Ziele verfolgt und erreicht. Das gilt auch für Weihnachten: Gott kommt als verletzbarer Mensch zu uns und begibt sich in die Hände seiner Geschöpfe. Sein Leben war schon vor seiner Geburt gekennzeichnet von Ablehnung und Verfolgung, von Hass und Misstrauen – schließlich führt der Weg von Jesus Christus ans Kreuz. Doch das ist nicht das Ende, auch und gerade hier erreicht Gott sein Ziel: Das Heil der Menschen im Tod und der Auferstehung von Jesus Christus.

In dem Lied “Nun freut euch lieben Christen g’mein” schreibt Luther etwas über Jesus, was ganz besonders an dem Kind in der Krippe deutlich wird:

Gar heimlich führt er sein Gewalt,
Er ging in meiner armen Gstalt,

Gottes Handeln ist oft verborgen und unsichtbar, ja scheint unter dem – allzuoft bösen – Tun des Menschen zu verschwinden – und doch wirkt Gott und erreicht seine guten Ziele. Wenig später in dem Lied sagt Jesus zu dem, der ihm vertraut:

Den Tod verschlingt das Leben mein,
Mein Unschuld trägt die Sünde dein,

Und:

Ich geb mich selber ganz für dich,
Da will ich für dich ringen;
Denn ich bin dein und du bist mein,
Und wo ich bleib, da sollst du sein,
Uns soll der Feind nicht scheiden.

Mancheiner behauptet, das Kind in der Krippe habe es nie gegeben – andere sehen in ihm ein ganz einfaches Kind. Tatsächlich liegt in der Krippe der, der allein uns Menschen in seiner Liebe helfen und tragen kann. Aber auch hier handelt Gott im Verborgenen – ein unscheinbares Kind!

Möge Gott diese Weihnachtszeit gebrauchen, um uns die Augen wieder ganz neu für sein verborgenes Handeln zu öffnen und uns zu verdeutlichen, wer da in der Krippe lag.

In diesem Sinne wünsche ich allen gesegnete Feiertage!

Warum Weihnachten feiern?

Die Frage nach Weihnachten stellte SoulsaverTV unter Marilyn Manson Fans: